Die Bundesregierung hat eine neue Datenstrategie vorgelegt, um die Nutzung von Daten in Deutschland zu verbessern. Ziel ist es, mehr Daten verfügbar zu machen, die Datenqualität zu erhöhen und die Datennutzung voranzutreiben.
Um mehr Daten verfügbar zu machen, sollen unter anderem staatliche Datenbestände leichter zugänglich gemacht werden. Ein Datenatlas soll einen Überblick über vorhandene Daten der Bundesverwaltung schaffen. Auch Daten aus staatlich geförderten Projekten sollen grundsätzlich öffentlich zugänglich gemacht werden.
Zur Steigerung der Datenqualität setzt die Strategie auf standardisierte Datenbeschreibungen und Metadaten. Daten der öffentlichen Hand sollen in hoher Qualität bereitgestellt werden.
Bei der Datennutzung liegt ein Schwerpunkt auf der Nutzung von Daten durch die öffentliche Hand selbst, um staatliches Handeln datenbasiert und transparent zu gestalten. Ein geplantes Dateninstitut soll die Datennutzung koordinieren. Die Strategie sieht auch eine Stärkung der Datenkompetenz in allen Bereichen vor.
Insgesamt zielt die Strategie darauf ab, die Chancen der Datennutzung für Gesellschaft und Wirtschaft zu nutzen und gleichzeitig einen verantwortungsvollen Umgang mit Daten zu gewährleisten. Eine Roadmap skizziert konkrete gesetzgeberische und andere Maßnahmen bis Q4/20242024:
Abbildung 1: Roadmap Datenstrategie bis Q4/2024
