Die Schweiz und rund 50 andere Länder haben sich zu einem erweiterten internationalen automatischen Informationsaustausch in Steuersachen bekannt, der auch Kryptowährungen umfasst. Diese Erweiterung soll ab dem 1. Januar 2026 in Kraft treten.
Das EFD wird bis Ende Juni 2024 einen Konsultationsvorschlag für die Umsetzung des erweiterten automatischen Informationsaustauschs erarbeiten. Die OECD hat die Empfehlungen zu Standards für den automatischen Informationsaustausch überarbeitet, einschließlich des gemeinsamen Meldestandards CRS und des neuen CARF. Während der CRS Fragen zur Auslegung und praktischen Erfahrungen klärt, regelt der CARF den Umgang mit Kryptowährungen und deren Anbietern. Der CARF zielt darauf ab, Lücken im Steuertransparenzdispositiv zu schließen und sicherzustellen, dass Anbieter von Kryptowährungen gleich behandelt werden wie der traditionelle Finanzsektor.
Die Schweiz beabsichtigt, sowohl den CRS als auch den CARF umzusetzen, dazu hat das EFD die zuständigen parlamentarischen Kommissionen konsultiert, die diesem Vorgehen zugestimmt haben.
