In einer Pressemitteilung äußert sich der ZIA zum EU Data Act und betont die Notwendigkeit, ein praktikables Gesetz zu schaffen, um die europäische Datenwirtschaft erfolgreich zu fördern. Die Trilog-Verhandlungen sind gestartet, und der ZIA fordert klarere Definitionen und einen gut definierten Anwendungsbereich, um mehr Rechtsicherheit zu gewährleisten. Insbesondere soll der Unterschied zwischen Rohdaten und durch komplexe proprietäre Algorithmen verarbeiteten Daten geklärt und der Umgang mit personenbezogenen Daten in Bezug auf die DSGVO präzisiert werden.
Geschäftsgeheimnisse sollten ausreichend geschützt sein, und der bürokratische Aufwand sollte minimiert werden. Der ZIA betont die Bedeutung von Ausnahmen für KMU und PropTech-Unternehmen, um die Dynamik des Data Acts zu fördern. Die Organisation unterstützt branchenweite Initiativen wie die IBPDI, die DIN SPEC ESG oder die Richtlinien der gif (Immobilien-Daten-Austausch, Datenräume und DMS), um den Datenaustausch zu standardisieren.
